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DIE MORDPAULINE VOM HINTEREN GRUND

PSSS'T DER CACHE IST NOCH GEHEIM...Doch hier schon mal die Story vorab....

und ein LINK...der es in sich hat....ABER BITTTE PSSST--BIS ES SOWEIT IST...KÖNNTE es 2026 werden.


EINES NACHT's IN  DER  SCHWARZBEERSCHÄNKE..


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Die Geschicht:
Mitten in der Nacht weckte ich schweißgebadet auf und konnte nicht mehr schlafen. Ich ging die Treppe hinunter zum Stammtisch in der Schwarzbeerschänke. Mich hatte niemand so richtig wahrgenommen, denn der Wirt erzählte gerade die Geschichte vom "Marderhäusel vom Hinnern Grund", wie die Leute hier in Mundart sagen. Ich war damals 6 Jahre und hörte versteckt unterm Stammtisch zu, dass eine Frau Namens Pauline ihren Mann, der böse zu ihr war und sie schlug, wenn er betrunken nach Hause kam, ermordet haben soll.

Der Schachtelmacher Klemm, so hieß er, hatte noch einen Gesellen mit dem er gemeinsam die Schachteln herstellte, die er dann in Marienberg & Böhmen verkaufte. Sein Traum war es nach Amerika auszuwandern, wenn er genug verdiehnt habe. Seinen Gesellen bezahlte er schlecht und auch seine Frau Pauline, ihre Schwester sowie seine Schwiegermutter waren nur ein notwendiges Übel für ihn, um zu dem fehlenden Geld zu kommen. Immer wieder drohte er dem Gesellen und den Frauen sie umzubringen, bevor er nach Amerika gehen würde und er betonte, dass der Tag des jüngsten Gerichts ein Fest für Ihn sein würde. Die Frauen planten nun insgeheim diesem Missetäter aus dem Weg zu räumen, auch um an das Geld zu kommen, was sie mit ihrer Hände Arbeit erwirtschaftet hatten.

Pauline Klemm hatte vom Schachtelmacher 2 Kinder bekommen und wollte, dass es den beiden mal besser gehen sollte als ihr und so verführte sie den Gesellen Schmidt und versprach ihm ewige Liebe, wenn er den alten Klemm erschießen würde. Von ihrer Schwester (3 Mark) und Ihrer Mutter (2 Mark) sowie ihrem eigenen Erspartem raffte Pauline alles Geld zusammen, um ein doppelläufiges Tezerol kaufen zu können. Dieses gab Pauline dem Schmidt und gab Ihm Instruktionen, wie sie den Mord geplant habe.

Als nach einer erfolgreichen Verkaufsfahrt nach Böhmen und einem anschließenden Umtrunk in der Schwarzbeerschänke der alte Klemm nach Hause lief, lauerte ihm Schmidt in Höhe der Brücke auf und schoss ihm mitten in den Kopf. Der getroffene stürtzte zu Boden und freudig lief Schmidt zum "Marderhäusel".

Vom Ausguck aus hatte Pauline alles mit angesehen und schrie Schmidt entgegen,"Der lebt noch, tuh es nochmal". Schmidt drehte sich um und sah Klemm wimmernd und fluchend davonkriechen. Da rannte er zurück und schoss ihm von hinten nochmal in den Kopf.

Klemm jedoch war zäh und ein Bulle von einem Kerl. Pauline, die nun hinzugeeilt war, nahm nun ein 1kg Urgewicht, welches Sie aus der Küche mitgebracht hatte und schlug nun selbst auf den wehrlosen Klemm ein. Dazu schrie Sie:"So,..du stehst nicht mehr auf!". Der Hass steckte so tief, dass das Blut Klemm's  nach allen Seiten nur so spritzte."Unfähig bist Du",schrie Sie Schmidt an."Du musst es wie Selbstmord aussehen lassen", sprach sie und legte Klemm das Tezerol in die Hand. Das 1kg Urgewicht versteckte Sie in ein paar alten Stiefeln, welche Sie im hohen Bogen in einen nahegelegen Stolleneingang schmiss. Dann kehrten beide nach Hause zurück.

Völlig am ganzen Leibe zitternd brachte mich meine Mutter zurück ins Bett und sagte:" Hör doch nicht solche Geschichten mit an, was machst Du da auch die ganze Zeit unterm Tisch",schlaf jetzt schön...

Jahre vergingen, aber die Geschichte ließ mich nicht los, doch nun nach ca. 20 Jahren erfuhr ich von den heutigen Eigentümern die wahre Geschichte von 1883.

Eure Aufgabe ist es nun herauszufinden wie die Beteiligten mit Vornamen hießen von Pauline wissen wir das schon und was aus Ihnen geworden ist. Ich hoffe Ihr habt Eure DETEKTIV-SINNE geschärft und wünsche Euch viel Spass auf dieser Reise in die gruselige Vergangenheit. Doch Vorsicht! Man sagt der Geist des alten Klemm renne immer noch kopflos des Nächtens hier entlang, weil man den Kopf in Leipzig zur Untersuchung hatte. Wo er sich heute befindet und ob Ihn Klemm's Geist noch immer sucht, weiß niemand.



Quelle : Gerichtsakte vom Amtsgericht Freiberg Akte"Schmidt" von 1883 & Erzählungen der Pobershauer Bevökerung

Die Geschicht Teil 2:

 

Nach Jahren ich hatte mittlerweile eine Familie und 2 Söhne machten wir Urlaub hier im Schwarzwassertal. Doch diesmal oberhalb in einen der Holzberghütten von Heidrun und Gunther. Da saßen mir im Salon doch die Sieborn’s gegenüber, welche das Mörderhäusel vom Hinteren Grund gekauft hatten. Ich begrüßte sie und im Gespräch fragte ich Sie ob in dem Haus es nicht manchmal spucke oder so. Doch sagten die Siebenborns der alte Klemm geistere manchmal durch die Gänge und suche noch immer seinen Kopf. Wieso das denn fragte ich. Nun das war so … und die Geschicht begann erneut:

 

Die Angehörigen des verstorbenen Hutmachers Klemm ließen den Leichnam nach 2 Jahren wieder ausgraben und man trennte den Kopf vom Körper ab, um ihn nach Leipzig zur Forensischen Untersuchung zu schicken. Dabei wurde festgestellt, dass am Schädel ein Stück Knochen fehlte. Nun wurde vom Kommissar der Fall nach über 2 Jahren wieder aufgerollt. Man fand tatsächlich in der Nähe der alten Brücke, wo der Mord passiert war einen Knochensplitter in einem Baumstumpf, welcher sogar noch Fleischreste aufweiste. Er passte perfekt zum freien Stück in der Schädeldecke des toten Klemm Kopfes.

Nun war bewiesen, das der Klemm nicht an den Schusswunden allein gestorben sein konnte und vom hinfallen konnte so ein Stück Knochen auch nicht absplittern, sonder da war rohe Gewalteinwirkung im Spiel gewesen. Mit Hunden Suchte man weitläufig das Flussufer der schwarzen Pokau auf beiden Seiten ab und man fand den Eingang des Stollens „zum alten Hirsch“. Darin fand man unter einem Steinhaufen gut versteckt die Stiefel des alten Klemm mit einem 1kg Wägegewicht, welches damals Urgewicht genannt wurde darin. Hier war also die wahre Mordwaffe gefunden worden und der Gerichtsprozess  über Schmidt & Pauline, welche sich schon in Sicherheit gedacht hatten, brach erneut herein.

Schmidt wurde in Freiberg mit der Geotine enthauptet und Pauline kam für 10 Jahre nach Stollberg ins Verließ. Ihre Mutter musste für Beihilfe zum Mord für 1 Jahr ins Gefängnis.

Pauline darbte nun Ihr Schicksal und machte dem Gefängniswärter schöne Augen, bis dieser in einer Vollmondnacht sich hinreisen ließ und Ihr ein Kind machte. Die Sache kam vor Gericht und zum Wohle des Kindes wurde Pauline nach 3 Jahren vorzeitig entlassen. Der Wärter jedoch kam hinter Gitter. Man hatte also die Seiten gewechselt und Pauline war erneut davon gekommen. Pauline zog sich in Ihr Haus im hinteren Grund zurück. Nur manchmal ging sie ins Dorf, um Lebensmittel zu kaufen oder einen Brief an Ihre Mutter, die nun im Altersheim in Marienberg lebte, einen Brief zu schreiben. Dabei erzählte Ihr der Postgeselle, dass heute Morgen ein seltsam riechendes Päkschen angekommen sei für Klemm. Und da Pauline immer noch Klemm hieß, nahm sie das Paket entgegen. Als sie es zu Hause öffnete,

traute Sie Ihren Augen nicht…Sie erschrak fürchterlich, denn im Karton lag nichts anderes als der abgetrennte Kopf vom alten Klemm. Als sie sich erholt hatte, nahm Sie allen Mut zusammen und schaffte den Karton hinaus und schüttete den Kopf in den Brunnen der nahe beim Haus war. Dann lief sie nochmals zur Post und bot dem Gesellen 300 Mark an, damit dieser den Mund halte, was dieser dann auch lange Zeit getan hat.

In den Vollmondnächten und vorallem im Winter soll man in dieser Zeit einen Kopflosen Mann auf dem Waldweg zwischen Zöblitz und Pobershau begegnet seien. Dieser Geist suche seinen Kopf und könne deshalb nicht ruhen.

Als Pauline davon erfuhr, soll sie durchgedreht und wirr im Kopf geworden sein. Denn der Kopflose Geist im Wald war der Geist des alten Klemm, der keine Ruhe fand. Pauline soll so sagt man in einer Vollmondnacht verwirrt in den Wald gegangen sein.

Am nächsten Morgen fand man Ihre Leiche unterhalb eines Felsens. Was komisch war ist, das Sie inmitten der Gewölle von Uhu’s aufgefunden wurde. Die Leute hier im hinteren Grund sprechen immer noch davon, dass der Geist des alten Klemm bei Vollmond heute noch immer seinen Schädel sucht.

---Wow sagte ich. Dieses Ende kannte ich bis dato noch nicht und Abends vor dem Einschlafen erzählte ich in der Berghütte meiner Frau davon  und heimlich in den Doppelstockbetten bei angelehnter Tür hörten meine Söhne der Gruselgeschichte zu.

„Na dann schlaft jetzt mal schön und gute Nachti“ sagte ich als ich die Geschichte beendet hatte. Draußen hörte man das Schwarzwasser rauschen und der Vollmond zog seine Bahn hinter den Baumwipfeln der Morgensternhöhe.

 

Quelle : Gerichtsakte vom Amtsgericht Freiberg Akte"Schmidt" von 1883 & Erzählungen der Pobershauer Bevökerung

 

Die Geschicht Teil 3:

 

Weitere Jahre waren vergangen und  meine Familie ward zerbrochen. Nun war ich wieder allein. Meine Söhne waren erwachsene Männer geworden und gingen ihre eigene Wege. Und so saß ich also allein im Salon und schaute zu den Nachbartischen hinüber an denen ein Junge und ein Mädchen saßen mit Ihren Eltern. Da ich nun hier der alte Wandersmann mit seinen Geschichten genannt wurde, erzählte ich den Gästen im Salon die Geschichte vom Nonnenfelsen und vom Vogeltoffelfelsen. „Warum heißt dieser Felsen so“, fragte das Mädchen neugierig. „ Nun hier lebte ein Uhu –Pärchen hoch oben auf der Felsenklippe und nach dem in der Nacht sie erfolgreich Mäuse gejagt und gefressen hatten, speihen diese Vögel am Morgen die Knochen als Gewölle oder Toffeln, wie Sie hier im Volksmund genannt wurden wieder aus. „Ach so „, sagte das Mädchen und fragte weiter: „ Kann man die uhu’s denn auch mal sehen. „ Ja in der Naturschutzstation vom Hinteren Grund lebt noch die alte Pauline“ sagte ich. „ warum heißt ein Uhu Pauline?“ , fragte das Mädchen….

Und die Geschicht nahm erneut ihren Lauf…:

 

Viele Jahre waren vergangen nach jener Vollmondnacht, wo angeblich Pauline gestorben sein soll. Doch da gab es einen ganz anderen Grund warum Pauline’s Leichnahm gefunden worden war am Morgen. Nachts als Pauline in jener Vollmondnacht verwirrt durch den Wald gelaufen war, begegnete sie dem kopflosen Geist von Klemm im Mondlicht. Dieser forderte von ihr den Schädel, doch Pauline wehrte sich vehement zu verraten, wo dieser war. Da erschien auf dem Felsen die weise Frau vom Katzenstein. Sie sagte zu Pauline: „ sagt dem alten Klemm wo sein Schädel ist, doch Pauline sagte „Nein“. Daraufhin verwandelte die weise Frau die Seele von Pauline in ein Uhu-Weibchen und verbannte Sie fortan Zeit ihres Lebens hinter Gitter leben zu müssen. So sitzt sie heute noch als Uhu hinter Gitter bestraft in der Naturschutzstation. Nur Ihre Uhu-Kinder wurden freigelassen und leben in der Nähe der Ringmauer heute.

Eines Tages trieb ein Schäfer seine Schafe auf die Wiesen vor dem Mörderhäusel vom Hinteren Grund. Weil es Sommer war und sehr heiß holte er Wasser vom naheliegenden Brunnen mit Hilfe der alten Winde herauf. Er tränke seine Schafe damit, doch schon bald starben alle seine Schafe eines seltsamen Todes. Nach Untersuchung der Behörden des Brunnens und des Wasser’s darin fand man den Schädel des alten Klemm. Die Ursache war gefunden. Der Kommisar beauftragte den Postboden von Pobershau damit den Kopf nach Zöblitz zu bringen, wo er dem Grab des alten Klemm beigelegt werden sollte. Der Schädel soll aber Zöblitz nie erreicht haben und der Postbode soll wohl nach Amerika ausgewandert sein. Woher der Postbode so plötzlich so viel Geld für diese Reise hatte ist unklar. Fakt ist, dass der Geist des alten Klemm noch heute bei Vollmondnächten seinen Schädel im Wald sucht und von Wanderern ein Mann ohne Kopf gesichtet worden sein soll…meist auf dem Weg nach Zöblitz.

… Das Mädchen schaute mich mit großen Augen an. „ Onkel“ , sagte sie,“ erzähl nicht solche Schauermärchen“. „Nun“ , sagte ich: „ Schau Morgen selbst nach und besuche doch Pauline mal in ihrem Käfig“. „ Wir müssen jetzt Schlafen gehen sagten die Elten“, Gute Nachti…

Ich ging nach draußen vor den Salon und unten rauschte noch immer das Schwarzwasser in diesem schönen Tal.


Die Geschicht Teil 4:


Eines Tages kam ein Geocacher in diese Gegend und schlich sich in einer kalten Vollmondnacht zu Helloween zum Gehege von Pauline. Er zog sich eine Strumpfmaske über, um nicht erkannt zu werden und fing an mit einem Seitenschneider das Drahtgitter des Geheges zu durchschneiden. Da erschien plötzlich die weiße Frau vom Katzenstein und sagte: " Wenn Du das Gitter zerschneidest, bist du Teil dieses Fluches und mußt Pauline heiraten und mit Ihr leben bis an dein Ende... andererseits, darf sie Dich auch nicht verlassen, sonst sterbt ihr Beide, denn dies gilt für Dich auch." "Das ist doch super", sprach der Geocacher, "dann betrügt sie mich wenigstens nicht, wie all die Frauen vor Ihr und er schnitt weiter den Zaun durch. Als das Loch groß genug war streckte er den Arm hindurch und Pauline flog auf seinen Arm. Er nahm Sie vorsichtig aus dem Gehege heraus...Plötzlich klitzerte der Mond höchst seltsam silber und der Uhu verwandelte sich in eine schöne junge Frau mit langen schwarzen Haaren. Der Gecacher traute seinen Augen kam. " Küss mich!" , sagte er und Pauline küsste ihn. Sie bedankten sich beide bei der Frau vom Katzenstein und versprachen bald zu Heiraten. Die Heirat fand in einer sehr schönen Kirche aus roten Ziegelsteinen statt.Während Drinnen die Trauung vollzogen wurde, landeten auf den äußeren Türmchen der Kirche 4 Uhu-Pärchen, was höchst seltsam war. Man sagt, es seien Paulines Kinder gewesen. Der Geocacher und Pauline lebten von nun an glücklich und zufrieden, sollte man meinen....


Die Geschicht Teil 5:


--Pauline unterhielt sich mit Ihrem Verlobten Geocacher und sagte Ihm, dass sie Arbeit finden müsse, denn um ein Haus bauen zu können brauche man viel Geld. Da hast du Recht sagte der Geocacher. der Kantor der Kirche braucht meines Wissens jemand, um Sonntags die Messe vorzubereiten. vielleicht kannst Du da etwas Geld dazuverdienen Pauline. das ist eine gute Idee sagte sie, ich frage ihn Morgen gleich mal. Gesagt, getan   ...und über kurz oder lang wurde Pauline die Angestellte beim Kantor der Kirche. Sie schmückte Sonntags bei Zeiten den Alltar mit neuen Kerzen und es waren immer frische Blumen auf dem Altar. Eines Morgens kam Pauline wieder zur Kirche, um die Sonntagsmesse vorzubereiten. Sie legte die Gesangsbücher auf die Bänke...da kam der Kantor herein und ..
bat sie ins Nebenzimmer zu kommen. Dort drückte er sie gegen die Wand und vergewaltigte sie...Pauline sank zu Boden und weinte bitterlich. Der Kantor sprach zu ihr, wenn Du jemals jemandem davon erzählst, wird Gott Dich bestrafen und ging. Pauline war mit sich und dem Schmerz allein. Sie wollte doch eigentlich nur das Geld für Ihren Liebsten und Ihr neues Heim dazuverdienen. sie ging dann zum Grab Ihrer Mutter auf dem nahegelegenen Friedhof und weinte bitterlich. doch dann hörte sie auf und der Wind rauschte in den Wipfeln der Bäume. ..Doch da war doch noch etwas...jawohl da weinte noch jemand...ein anderes Mädchen weinte auch am Grab und Pauline ging zu Ihr und fragte, warum Sie denn weine. Sie sagte, weil der Kantor sie angefasst habe...da unten..."ist das war?" , fragte Pauline. "Ja", sagte das Mädchen. Oh Gott, wir müssen was tun...und Beide schmiedeten einen teuflichen Plan aus, um dem Kantor das Handwerk zu legen.
Am nächsten Tag holte Pauline aus dem Versteck, in einem der vielen Stollen, das Tezerol, eine alte Pistole...auch Munition hatte sie in der Nähe des alten Marderhäusels versteckt gehalten und lud nun das Tezerol damit. Sie gab dem Mädchen am Sonntag darauf nach der Gebetsstunde gut in Butterbrotpapier eingewickelt das Tezerol mit und flüsterte ihr zu...warte unten an der Kniebrechen-Brücke zum Sägewerk...da muss der Kantor lang kommen. Sie tat es und wartete hinter einer kleinen Linde auf ihn.
Als er endlich kam, zitterten ihre Hände, doch sie dachte an den Schmach und drückte ab und der Kantor ward getroffen und starb. Pauline hatte alles mitangesehen. Sie schleiften gemeinsam den Leichnam zum Sägewerk..genauer gesagt zum Restholzhechsler und warfen ihn hinein. Dann drückte Pauline auf den Knopf und beide tranken einen großen Schluck von Paulines selbergebrannten Kräuterschnapses. Pauline stellte den Motor wieder ab und Beide Mädchen gingen nach Hause.
Daheim empfang der Geocacher seine Geliebte und nahm sie in seine Arme. Er freute sich auf den gemeisamen Sonntag-Abend und wusste von nix.
Der Mond spiegelte sich auch diese Nacht im Schwarzwasser.
Die Polizei konnte nix finden. Es gab keine Mordwaffe und keinen Toten, im Dorf wurde erzählt der Kantor wäre wegen Fremdgeherei nach Tschechien geflüchtet, um Unterhaltsforderungen seiner Frau zu entkommen.
Die jungen Frauen lebten von nun an in Frieden und mit dem Segen Gottes.


Die Geschicht Teil 6:

Durch die Corona - Krise zog es viele Geocacher erneut hinaus in die wilde Natur...und wie es der Zufall wollte, wurde beim Abseilen von einem Felsen bei einem sogenannten T5-Cache der Schädel des alten Klemm in einer Felsnische nahe der Stiftskanzel gefunden. Wie es der Zufall so wollte, war es gerade wieder Helloween und der Reiter ohne Kopf war in den Wäldern um die Morgensternhöhe herum aktiv.
Plötzlich stand er auf dem Waldpfad dem der Geocacher nach Hause genommen hatte und dieser hatte den Schädel 
in einem alten Kartoffelsack verpackt in seiner rechten Hand. was darin war wußte der Reiter ohne Kopf jedoch noch nicht.Wer bist Du fragte der Geocacher erschrocken, denn er hatte großen Respekt vor ihm, da er die Geschichten aus dem Dorf kannte. Was trägst du da mit Dir in diesem Sack, fragte der Reiter ohne Kopf, der nur einen mitgenommenen Kürbiskopf für sich sprechen lies, da er seinen immer noch suchte. Da der Geocacher 1+1 zusammenzählen konnte, sagte er..ich glaube der Inhalt könnte Dir von großem Nutzen sein, damit Du für immer Deinen Frieden findest.Was bekomme ich dafür, wenn ich dir den Sackinhalt gäbe? , fragte der Geocacher den Reiter ohne Kopf.
...Dein Leben will ich Dir lassen und ein Haus am Rande des Waldes schenk ich Dir, wenn der Inhalt es wert ist. Ansonsten töte ich dich mit meinem Schwert und er hob es drohend nach oben.
Der Geocacher nahm den Schädel heraus und gab ihm den alten Klemm. Verdammt...sprach der, wo hast Du denn den her...verdammt so viele Jahre...verdammt es Ist meiner er passt...Der Mond klitzerte abermals seltsam Silber und der alte Klemm ritt zu seinem Grab nach Zöblitz, legte sich hinein und die Erde tat sich wie von selbst zu und seltene gelbe Blumen auch Johanniskraut genannt wuchsen auf seinem Grab. Nun konnte er in Frieden Ruhen und ward nie 
mehr von da an als Reiter ohne Kopf gesehen. Wo jedoch sein vieles Geld und Gold mit dem er nach Amerika einst verschwinden wollte geblieben ist und ob dies Pauline auch im Stollen zum alten Hirsch, wie das Tezerol versteckt hat, wird für immer ein Rätsel bleiben.
Der Mond versteckte sich gerade wieder hinter einer Wolke, als der Geocacher seine Pauline in den Arm nahm und beide gingen nach Hause zu ihrem Haus am Rande des Waldes im Hinteren Grund. Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben Sie noch heute glücklich und zufrieden.

Quelle : Teil 4-6 ist ein Roman & frei nach Erzählungen der Pobershauer Bevökerung

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